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Gehirnzelle
Das menschliche Gehirn soll angeblich bis zu einer Billion Nervenzellen beinhalten. Wir zweifeln dies sehr stark an! Studien an öffentlichen Orten (z.B. Bus oder Bahn) lassen den Eindruck zu, dass der durchschnittliche Bundesbürger über höchstens 3 Gehirnzellen verfügt. Es vergeht doch praktisch kein Tag, an dem man nicht auf Menschen trifft, deren Gehirnkapazität offensichtlich sehr stark begrenzt ist. Deshalb fordern wir: HERR, LASS HIRN REGNEN!
Größe: ca.12cm
Farben: blau, rot, pink, grau (die berühmten grauen Zellen...)
So würde ein Gehirnforscher euch erklären, wie Gehirnzellen funktionieren:
Eine Nervenzelle erhält ein Signal, indem Neurotransmitter, die beispielsweise von einer vorgelagerten Zelle ausgeschüttet wurden, an spezielle Rezeptoren in der postsynaptischen Membran in den Dendriten oder auch des Somas der zu erregenden Zelle anbinden. Ist die Erregung auf diese Weise übertragen, wird sie über die Dendriten an das Soma der Nervenzelle und von dort zum Axonhügel weitergeleitet. Jede der eingehenden Depolarisationen an den verschiedenen Synapsen der Nervenzelle verändert dabei das Membranpotential an der axonalen Membran, wo bei Überschreiten eines Schwellenwertes ein Aktionspotential ausgelöst wird. Generell gilt: Je näher eine Synapse am Soma ansetzt, desto stärker ist ihr Einfluss auf die Nervenzelle, je länger der Weg, den die Erregung zurücklegen muss, desto schwächer wird der Einfluss. Eine stärkere Reizung eines Dendriten resultiert also in einer stärkeren Depolarisierung. Nahezu gleichzeitig einlaufende Reize addieren sich in ihrer Wirkung, was bedeutet, dass sich innerhalb der Zelle und am Axonhügel ein Erregungspotential aufbaut.
Und so erklärt es Prof.Dr.Sack:
Eine Nervenzelle ist aus Dendriten (das sind die Arme und Beine, liebe Kinder), dem Zellkörper (der Mittelteil) und einem Axon (bei uns sind das die Wollfäden) aufgebaut. Dieser Zellfortsatz kann bis zu einem Meter lang sein (wir wollten aber nicht so lange Fäden dran machen) und ermöglicht eine Erregungsleitung über weite Strecken. Dabei läuft ein elektrisches Signal durch das Axon.
Das Axonende steht über Synapsen, an denen das Signal chemisch (seltener elektrisch) weitergegeben wird, mit anderen Nervenzellen oder Empfängerzellen in Verbindung.
Wenn dir zum Beispiel jemand feste auf den Fuß tritt, leiten die Wollfäden das zum Gehirn weiter, gleichzeitig übertragen die Synapsen die Informationen aber auch an deine Tränendrüsen und du musst dann leider anfangen zu heulen. Eventuell gibt es sogar noch Signale an deine Blase (Pipi in die Hose) oder Hand (volles Rohr zurück!). Da kannst du garnichts machen, das waren die Nervenzellen...
Wichtig: Alle Bilder zeigen immer nur Farbbeispiele, da jedes Perlsacktier ein Einzelstück ist.
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Am Liebsten ist es uns, wenn wir die Farbe aussuchen dürfen! Dann kreuzt du einfach bei Farbwunsch "überrascht mich!" an. Wir suchen dann das allerschönste Exemplar aus dem Gehege. Versprochen!
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