Über Perlsacktiere

Wer immer noch glaubt, der alte Prof.Dr.Sack hätte vor vielen, vielen Jahren bei seinen Expeditionen durch die Niederrheinische Auenlandschaft zufällig die ersten Exemplare der heutigen Perlsacktiere entdeckt, der hört besser an dieser Stelle auf zu lesen, nimmt sich seine Schmusedecke und geht ins Bett.
Denn jetzt kommt die wahre Geschichte:

Im Jahre 1986 kam die junge ungarische Designerin E.Bajkó auf die geniale Idee, eine uralte Tradition neu zu beleben. Sie entwickelte aus den damals so genannten Reissacktierchen (aus Stoffresten genähte, einfache Tierformen, die mit Reis oder Getreide gefüllte wurden) völlig neue Kreationen.
Aus Nicki-Stoff nähte sie zunächst drei Tiere (Hund, Kater, Ratte) und bot diese auf einem Budapester Flohmarkt zum Verkauf an. Mit immer neuen Ideen erweiterte sie das Angebot im Laufe der nächsten Jahre auf fast dreißig verschiedene Tierarten.
1992 begab sich Frau Bajkó mit ihrem Mann auf eine große Messe-Ausstellung nach Berlin. Es war das erste Mal, dass die Perlsacktiere außerhalb Ungarns präsentiert wurden. Die Messe-Besucher (zumindest die, die den sehr kleinen Stand in der hintersten Hallenecke entdeckten) waren völlig begeistert!
Unter diesen Besuchern war auch der damalige Dekorateur Uwe Stossno (dem späteren Prof.Dr.Sack – aber das ist eine andere Geschichte…). Man freundete sich schnell an und vereinbarte eine Geschäftsbeziehung, die bis heute Bestand hat.
Gemeinsam entwickelt man immer neue lustige Gestalten wie z.B. den „kleinen Arschkriecher", den „Warmduscher" oder das „Weichei". Über 150 verschiedene Tierarten sind bisher entstanden und jedes Jahr kommen einige neuen dazu.
Freut Euch schon jetzt auf die nächste Kollektion!

Rechts seht ihr einige Bilder aus unserer eigenen Werkstatt.
Was ihr nicht seht, sind asiatische Kinder an Nähmaschinen (die haben wir vorher natürlich im Keller versteckt – nein, mit so was macht man keine Späße!).
Wir sind entschieden gegen Kinderarbeit in so genannten Billiglohnländern und stolz darauf, als eine der wenigen Firmen Stofftiere aus Europäischer Fertigung anzubieten!
Unser Hauptsitz befindet sich am Niederrhein (Ja, Wachtendonk existiert wirklich!) – mit Lager, kleiner Fertigung und Ideenschmiede.
Die Näherei ist etwa zwanzig Kilometer von Budapest entfernt, wo Familie Bajkó wohnt. Alle Rohstoffe (Stoffe, Füllmaterial, Wolle) stammen von dort oder aus Deutschland (z.B. das „Fimo" für die Augen – die wir ebenfalls selbst herstellen).

Unter mehrfacher Kontrolle werden alle Perlsacktiere von uns in Handarbeit gefertigt.

Das Institut für Handelsqualitätskontrolle in Budapest hat als Qualifizierungsinstitution der Europäischen Gemeinschaft die unter der Marke BEBE vertriebenen Perlsacktieren in jeder Hinsicht für qualitativ einwandfrei erklärt.
Nr.1347 - 01822 – EN -71

Ebenso der TÜV Rheinland unter AK 9892250301 EN 71 – 6

Perlsacktiere bestehen aus:
 
Körper: Nicki-Baumwoll-Stoff (80% Baumwolle, 20% Elasthan)
Haare: Wolle
Augen: Fimo (Knetmasse, die durch Erwärmung aushärtet) Oder Filzpunkte
Füllung: Perlgranulat (Kunststoff-Kügelchen)
 
Die Augen sind aufgeklebt und könnten sich lösen. Daher sollten Kinder unter drei Jahren nur unter Aufsicht mit den Tieren spielen.
Der Stoff ist garantiert absolut giftfrei und wird ansonsten zur Fertigung von Kinder-Schlafanzügen verwendet.
Das Granulat ist ebenfalls giftfrei und nicht scharfkantig. Sollten einige Kügelchen verschluckt werden, besteht kein Grund zur Panik. Sie werden durch den natürlichen Verdauungsvorgang wieder zum Vorschein kommen. Wir wissen das, weil es tatsächlich einmal passiert ist (was wiederum im Laufe von zwanzig Jahren recht selten ist).


 
Die Designerin: Frau Bajkó.
Unsere kleine Näherei.
Es wird sowohl mit der Maschine, als auch von Hand genäht.
Jedes Tier wird als Einzelstück gefertigt.
Der Zuschnitt.
In Handarbeit werden Kleinteile eingefügt.
Dr.Sack sucht nur die besten Rohstoffe zur Erschaffung der Perlsacktiere aus!